Was ist der Unterschied zwischen den Rauhnächten und den Sperrnächten?
Vielleicht hast du schon von den Rauhnächten gehört - eine magische Zeit zwischen dem 24. Dezember und dem 06. Januar, in welcher sich der Schleier zu den höheren Dimensionen lichtet und unsere Manifestationsmagie für das kommende Jahr aktiviert. Klingt super, oder? Ja, ich hör dich denken - "und wie genau kann ich das für mich nutzen?" Got you, beautiful soul! Denn dieses Jahr wird es erstmalig das INNER LIGHT Rauhnachts-Retreat geben, wo du dich mit deiner Seele verbindest und eine Schritt-für-Schritt Guidance von mir bekommst, wie du 2023 zu deinem YEARS OF MIRACLES machst!
Jetzt aber die große Frage - wann sind denn jetzt bitte diese Sperrnächte? Ha, gut das du fragst ;) Denn wusstest du, dass dieser Manifestationsprozess nur dann seine volle Magie entfalten kann, wenn du vorher all das losgelassen hast, was du dir nicht mehr dient? Genau dafür sind die Sperrnächte (auch Dunkelnächte genannt) da, denn sie sind Portaltage, in denen wir zur Innenschau angehalten werden. Diese sind das „Gegenstück“ bzw. auch der Vorläufer der Rauhnächte.
Diese Zeit vom 8. bis 19. Dezember können wir nutzen, um das alte Jahr bewusst abzuschließen. Denn erst wenn dieses aktuelle Jahr auf Ebene deines Seelenwegs wirklich verarbeitet und integriert ist, dann bist du bereit für den Zauber des Neuanfangs.
Die Geschichte der Sperrnächte bzw. Dunkelnächte
Laut germanischer Überlieferung wurde die Zeit vor der Wintersonnenwende dazu genutzt, um Haus und Hof winterfest zu machen und alle landwirtschaftlichen Geräte wegzuräumen und wegzusperren. Denn der Winter war keine Zeit, in der das Feld bearbeitet wurde, sondern eine Zeit, die vorwiegend im geschützten Innenraum verbracht wurde. Auch die Natur zieht sich in diesen dunkelsten Tagen des Jahres endgültig zurück. Viele Tiere gehen in den Winterschlaf oder in die Winterruhe und auch die Pflanzen haben endgültig ihre Säfte unter die Erde verlegt.
Die Bezeichnung dieser machtvollen Portaltage als “Dunkelnächte” kommt daher, da diese die dunkelste Zeit im Jahr darstellen. Sie laden uns dazu ein, uns bewusst mit den Erfahrungen dieses Jahres auseinanderzusetzen und loszulassen, was uns nicht mehr dient. Dabei unterstützen uns die Energien der Portaltage, die eigenen Schatten zu erkennen und aufzulösen, sodass wir am Ende der Sperrnächte unser inneres Licht mit der Kraft der Rauhnächte aktivieren können. Wir dürfen die Dunkelheit als Geschenk und als Freund kennen- und schätzen lernen und diese Zeit bewusst zur Innenschau nutzen.
Diese besondere Zeit der Sperr- und Dunkelnächte ist die Einladung unserer Seele, alles loszulassen, was nicht mit unserem wahren Selbst in Einklang ist, indem wir uns für eine ganz besondere Form der Jahresrückschau öffnen. Wenn du auf irgendeiner Ebene noch an etwas Altem festhältst, ist es schwer, etwas Neues in dein Leben zu lassen. Seien es Angewohnheiten, Glaubenssätze, Menschen, Emotionen.
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Wie du die Energie der Dunkelnächte nutzt
Alles, was wir in diesem Jahr erlebt haben, ist aus einem tieferen Grund passiert. Unsere Seele weiß das, aber aus unserer menschlichen Erfahrungen können schmerzhafte Erlebnisse wie der Verlust eines geliebten Menschen oder Tieres, eine Trennung oder schwierige Entscheidungen, dazu führen, dass wir unaufgearbeitete Emotionen in uns festhalten. Kann diese Energie nicht frei fließen, weil wir den Schmerz von unserem Herz abschirmen wollen, so bleiben sie in unserem System und tragen sie mit ins neue Jahr.
Erst wenn wir auch den unangenehmen Gefühlen wie Wut, Scham oder Schuld wirklich Raum geben, sie annehmen und ihre tiefere Message für uns verstehen können, sind wir bereit sie in Liebe zu transformieren und wirklich frei davon sein.
Die Zeit der Dunkelnächte ist daher vor allem eine Zeit der Annahme und der Vergebung - anderen und vor allem dir Selbst. Lasse wirklich jegliche (Selbst)Verurteilung los, denn nur so bist du frei deinen Seelenweg weiter zu gehen und das neue Jahr aus der Liebe und aus der Kraft heraus so zu gestalten, wie du es dir wünschst.
Dabei gibt es verschiedene Rituale, die dich dabei unterstützen können, die Energie der Sperrnächte zu nutzen - drei davon werde ich hier mit dir teilen ♥
Rückblick-Ritual
Bei diesem Ritual geht es darum sich bewusst zu machen, was in diesem Jahr alles passiert ist und dankbar für die zahlreichen Erfahrungen, Begegnungen und Momente zu sein. Fühle dafür an jedem Tag der Dunkelnächte in den entsprechenden Monat rein und lasse ihn Revue passieren:
8. auf 9. Dezember – Januar
9. auf 10. Dezember – Februar
10. auf 11. Dezember – März
11. auf 12. Dezember – April
12. auf 13. Dezember – Mai
13. auf 14. Dezember – Juni
14. auf 15. Dezember – Juli
15. auf 16. Dezember – August
16. auf 17. Dezember – September
17. auf 18. Dezember – Oktober
18. auf 19. Dezember – November
19. auf 20. Dezember – Dezember
Nimm dir an diesen Tagen, wenn du magst, jeden Abend etwas Zeit für dich. Gehe in die Stille oder mache einen Spaziergang und lasse den entsprechenden Monat Revue passieren. Vielleicht notierst du dir das Jahr über viel im Kalender oder hast ein Tagebuch - dann blättere diese durch, um dir wieder bewusst zu machen, was alles passiert ist und vor allem - wie du dich gefühlt hast.
Folgende Fragen kannst du dir stellen, um dir die Erfahrungen des jeweiligen Monats bewusst zu machen und zu verarbeiten:
- Was war gut, was hat mich erfreut, wo war ich erfolgreich, was hat mich erfüllt/bereichert?
→ Gehe bewusst in diese Gefühle und lasse sie dein Herz erfüllen - Was war schlecht? Wo habe ich mich geärgert? Wann habe ich mich gekränkt/verletzt/ungerecht behandelt gefühlt?
→ Fühle auch hier hinein, ob du vergeben kannst oder was es noch braucht, um das Erlebte loszulassen und abzuschließen -
Was habe ich aus diesen Erfahrungen in jenem Monat gelernt?
Welche Aha-Momente hatte ich?
→ reflektiere noch einmal bewusst die Dinge, die du „verstanden“ hast und welche Schlüsse und Erkenntnisse du für die Zukunft ziehen kannst -
Welches Geschenk hat mir dieser Monat gebracht?
→ Das Geschenk in allen Erfahrungen und Begegnungen sehen zu lernen, ermöglicht es uns in Kontakt mit unserem Seelenweg zu kommen
Oftmals hilft es, wenn du dir Situationen, die nicht ganz optimal gelaufen sind, einfach nochmal mit etwas Abstand anschaust - sie bewusst wahrnimmst und in sie hinein fühlst. Allein dadurch würdigst du deine Erfahrung und oftmals braucht es gar nicht mehr, um diese dann loszulassen.
Loslass-Ritual
Der beste Zeitpunkt, um loszulassen, was dir nicht mehr dient, liegt immer im Hier und Jetzt. Oft geht die Reflektion unserer Erfahrungen jedoch im Alltag unter - wenn sich über das Jahr hinweg also einiges angesammelt hat, was dir nicht mehr dienlich ist, dann nutze auf jeden Fall die hochschwingenden Portaltage, die uns während der sogenannten Sperr- oder Dunkelnächten erwarten.
Stell dir für dieses Loslass-Ritual zu Beginn der Sperrnächte zum Beispiel die folgenden Fragen:
- Was möchte ich konkret loslassen, was mir nicht mehr dienlich ist?
- Welche Angewohnheit dient mir nicht mehr oder hindert mich daran mein bestes Leben zu leben?
- Welchen limitierenden Glaubenssatz bin ich bereit endgültig zu transformieren?
- Welche Sorgen und negativen Gedanken sollen mich im neuen Jahr nicht mehr belasten?
- Was hat mich bisher davon abgehalten wirklich loszulassen?
Das alles kannst du auf einen Zettel schreiben und - wenn es sich für dich noch nicht endgültig wahr anfühlt - zunächst in eine kleine Kiste legen und wegsperren. Wenn du das Gefühl hast, dass du wirklich bereit bist, dich von diesen Dingen zu lösen, dann kannst du die Zettel am letzten Tag der Sperrnächte, dem 20. Dezember, dem Feuer übergeben und während eines Räucherrituals auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene.
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Dankbarkeits-Ritual
Schaffe dir eine angenehme Atmosphäre und zünde dir als Zeichen für den Beginn des Rituals ein paar Kerzen an. Du kannst dir auch Hintergrundmusik anmachen, Räucherstäbchen anzünden und es dir richtig gemütlich machen.
Wenn du das Gefühl hast, präsent zu sein, kannst du jetzt beginnen aufzuschreiben, wofür du in diesem Jahr dankbar bist. Das können Menschen, besondere Momente, materielle Dinge oder scheinbare Kleinigkeiten sein, wie dein Zuhause, dein Essen oder dein Bett. Durch die Dankbarkeit erhöhst du deine Schwingungsfrequenz und signalisierst dem Universum, dass du die Fülle in deinem Leben wertschätzt und dir mehr davon wünschst. Wenn du alles aufgeschrieben hast, lege deine beiden Hände auf deinen Herzraum übereinander und spüre eine Weile in das Gefühl der Dankbarkeit hinein.
Besonders machtvoll wird es, wenn du auch die Dinge, die du loslassen möchtest, mit Dankbarkeit segnen kannst - dafür, dass sie da waren und ihren Zweck erfüllt haben. Denn von diesem Moment an, bist du wahrhaftig in der Lage eine neue Entscheidung zu treffen: dass du diese Dinge ab jetzt nicht mehr benötigst. Dass du es verdienst und dir Selbst die Erlaubnis gibst, frei davon zu sein.
Du kannst das Ritual abschließen, indem du nochmal mit geschlossenen Augen ein paar tiefe Atemzüge nimmst und nachspürst, wie es dir jetzt geht. Bedanke dich bei dir selbst, dass du dir diese wertvolle Zeit geschenkt hast.
Dies ist der erste Teil einer dreiteiligen Serie über seelenreinigende Jahresend-Rituale. Wenn du mehr über den Abschluss des vergangenen und Beginn des neuen Jahres erfahren möchtest, schau bald wieder auf meinem Blog vorbei, wenn ich tiefgehendes Wissen und machtvolle Rituale rund um die Wintersonnenwende und die Rauhnächte mit dir teile.
Genieße die Magie der Dunkelnächte und das wundervolle Gefühl nach diesen Ritualen. You deserve to be free ♥